Beste Lösung für den Verein. Über einen „doppelten Verbleib“ in Kottingbrunn.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 21. Mai 2019 (03:06)

Obwohl es beim ASK Kottingbrunn ob der dünnen Personaldecke im Frühjahr kaum besser laufen könnte, gab es doch Platz für Unruhe.

Claudia Winkler kündigte schon im Winter ihren Rückzug als Obfrau mit Saisonende an, was auch Trainer Andreas Haller – trotz der guten Entwicklung der Mannschaft – bezüglich eines Verbleibs nachdenklich werden ließ. Hinsichtlich der Winkler-Nachfolge machten diverse Namen die Runde, die offenbar weder beim Trainer, noch bei Teilen der Mannschaft großen Anklang fanden. Die Zeit nach Winkler hätte also durchaus turbulent verlaufen können.

Alles hypothetisch, denn Winkler entschied sich nun, doch zu bleiben – und somit auch Haller. Jene Lösung, die für den Verein mit Blick auf nächste Saison sicher die beste ist. Winkler und Haller haben nach Startschwierigkeiten mit – im Vergleich zu dem, was noch vor ein paar Jahren in die Mannschaft investiert wurde – geringen Mitteln eine schlagkräftige Truppe aufgestellt, die sichtlich zusammengewachsen ist. Im Frühjahr konnte man punktemäßig sogar mit Meister Stripfing mithalten.

Wer weiß, was nächste Saison alles möglich ist. Auch ohne große Investition, von denen sich Kottingbrunn vorerst verabschiedet hat. Winkler und Haller machen‘s möglich.