Casino Baden im Abstiegsroulette. Über den Kampf gegen den Abstieg beim BAC.

Von Dominik Schneidhofer. Erstellt am 08. Januar 2020 (03:10)

Als Tabellenletzter geht Casino Baden unter Neo-Trainer Franz Weber in das neue Jahr. Und Weber hat die Herkulesaufgabe vor Augen, in der Rückrunde den Klassenerhalt zu schaffen. Mit bis dato acht Abgängen wird das ein schweres Unterfangen.

Denn schon Ex-Trainer Jürgen Eidler bemängelte die fehlende Kadergröße und sprach offen aus, dass das Team eigentlich nicht gebietsligatauglich ist. Selbst wenn die sportliche Leitung um Christian Mateju Spieler mit Qualität holen kann, und laut ihm bei vier Spielern nur mehr die Unterschrift fehlt, wird die dünne Personaldecke zum großen Problem werden.

Und wie beim Roulette im Casino wird das Glück eine erhebliche Rolle spielen. Denn das mögliche Abstiegsszenario versprüht wenig Grund zur Freude. Leobendorf, die Admira Juniors und Traiskirchen rangieren in der Ostliga auf den letzten Plätzen, in der 1. Landesliga sind Ortmann und Mannersdorf in Abstiegsnot.

Mit Brunn, Vösendorf, Gloggnitz und Eggendorf gibt es in der 2. Landesliga Ost vier Clubs, die in die Gebietsliga Süd/Südost absteigen würden. So ist es wahrscheinlich, dass am Saisonende drei Gebietsliga-Vereine den Gang in die 1. Klasse antreten müssen. Mateju und Co. befinden sich im Dilemma. Auf Rot, Schwarz oder doch auf Zero setzen?