Der Abstieg ist jetzt verboten. Über Traiskirchen in der Regionalliga

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 25. Februar 2020 (01:44)

Es wird das Frühjahr der Entscheidung für den FCM Traiskirchen. Nona. Im Abstiegskampf ist die Lederer-Elf viel tiefer drinnen, als es ihr lieb ist. Doch in Wahrheit geht es um viel mehr. Das hat zweierlei Gründe. Einerseits holte Traiskirchen klingende Namen. Max Entrup und Eldis Bajrami wollen und müssen beweisen, dass einstige Vorschusslorbeeren nicht grundlos waren, sie eigentlich viel zu gut für eine Regionalliga sind. Mustafa Yavuz will beweisen, dass er nach vielen Verletzungen ein Leistungsträger in der Regionalliga sein kann und Leo Maros will Traiskirchen als Sprungbrett ins Profigeschäft nutzen. Heißt: Als Verein holt man nicht solche Spieler, um sich seinem Schicksal zu beugen. Ein Abstieg wäre ein gewaltiger Nackenschlag für Spieler, Trainer und Verein.

Der zweite Grund, warum es in Traiskirchen um viel mehr geht es den Klassenerhalt? Als 2016 der Lizenztausch mit Sollenau vollzogen wurde, ist der FCM gekommen, um zu bleiben. Seine Rolle hat er in der dritthöchsten Spielklasse noch nicht ganz gefunden, pendelte bisher immer zwischen Abstiegskampf und hinterem Mittelfeld. Nun ist es an der Zeit den nächsten Schritt zu gehen, sich in der Tabelle kontinuierlich nach oben zu erarbeiten und Ebreichsdorf den Status als Bezirks-Nummer eins streitig zu machen.