Die Highlights kommen erst. Alexander Wastl über Patrick Konrads Ausgangslage für die WM.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 18. September 2018 (02:48)

Patrick Konrad ist bereit für die Straßenrad-WM in Innsbruck. Das hat der Ebreichsdorfer heuer unter anderem mit seiner ersten Top-Ten-Platzierung bei einer Grand-Tour (7. Giro d‘Italia), dem Sieg im Bergklassement der Polen-Rundfahrt oder etwa den Rennen in Quebec (5.) und Montreal (9.) unter Beweis gestellt.

Eines ist klar: Konrad ist aus österreichischer Sicht der Hoffnungsträger für eine Medaille bei der Heim-WM. Das untermauern das Kapitänsamt sowie die auf den 26-Jährigen zugeschnittene Taktik (deren Grundstein schon mit der Nominierung von drei Bora-Teamkollegen gelegt wurde).

Konrad ist 2018 endgültig in der Weltspitze des Radsports angekommen, hat nun in der Heimat eine weitere Chance, um dies zu bestätigen. Das bergige Terrain kommt Konrad dabei entgegen. Gelingt es den Österreichern, die großen Radsport-Nationen mit einer offensiven Taktik unter Druck zu setzen, dann ist für Konrad alles möglich. Womöglich werden die Chancen auf eine WM-Medaille auch künftig nicht mehr besser stehen.

Fest steht jedenfalls: Konrad hat seine Karriere-Highlights noch vor sich. Lacht er nicht in Innsbruck vom Podest, holt er das in den nächsten Jahren beim Giro, der Tour de France oder der Vuelta nach.