Die Top-Fünf sind noch möglich. Alexander Wastl über Kottingbrunns Höhenflug.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 07. November 2017 (01:16)

Sechs Siege aus den letzten sieben Spielen: Seit der Herbstsaisonhälfte präsentiert sich Kottingbrunn so, wie viele es vor Meisterschaftsbeginn erwartet beziehungsweise erhofft hatten.

Doch gerade jetzt ruft der Erfolgs-Run bei Trainer Andreas Haller wieder den miserablen Beginn der Saison ins Gedächtnis. Beim Kottingbrunn-Coach geistert freilich die Frage „was wäre wenn“ im Kopf herum.

Was wäre, wenn Kottingbrunn die ersten sieben Saisonspiele nur halb so erfolgreich bestritten hätte wie die letzten sieben Partien? Die Antwort ist einfach und schmerzt umso mehr: Der ASK wäre im (erweiterten) Titelkampf. Haller kann die Uhr aber nicht zurückdrehen und hält prinzipiell wenig vom Konjunktiv. Der Blick ist nach vorne gerichtet – und die Zukunft sieht in Kottingbrunn ohnedies rosiger aus.

Die überwundene Krise hat die Mannschaft enger zusammenrücken lassen, der Erfolgslauf – idealerweise mit einem positiven Abschluss gegen Krems – den Glauben an die Qualität gestärkt. Davon wird Kottingbrunn auch noch im Frühjahr profitieren. Zudem kehrt mit Patrick Baumeister ein absoluter Leistungsträger zurück. Die eine oder andere Verstärkung soll noch kommen.

Für den Titel wird es nicht mehr reichen, die Top-Fünf sind aber allemal möglich.