Diese Fußstapfen sind riesig. Über Christopher Mauchas Abschied vom ASK Ebreichsdorf.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 16. April 2019 (01:16)

Nein, der Trainerjob bei einer 1b-Mannschaft ist kein einfacher. Im „Schatten“ der Kampfmannschaft gilt es junge Spieler für ebendiese heranzuziehen, ohne dabei gänzlich auf die Ergebnisse zu vergessen. Die Fluktuation im Kader ist im Regelfall hoch. Die Besseren werden von der „Ersten“ weggeschnappt und jene, denen der Sprung nicht in absehbarer Zeit zugetraut wird, werden durch jüngere Talente ersetzt.

Christopher Maucha macht diesen Job nun das vierte Jahr, hatte nicht nur die Spielerentwicklung im Kopf, sondern vom Ehrgeiz getrieben auch stets den Meistertitel. So stampfte der 34-Jährige nicht nur eine komplett neue Mannschaft aus dem Boden, sondern schaffte mit dieser schon im zweiten Jahr den Aufstieg in die Gebietsliga, wo sie auf Anhieb zu den Top-Teams zählte. Die Truppe wurde dabei von Jahr zu Jahr jünger, beim letzten Spiel in Leopoldsdorf standen mit Zeiler, Hoffer, Velickovic und Mottl vier Spieler des Jahrgangs 2003 am Feld.

Ab Sommer haben diese Youngsters einen neuen Trainer. Maucha nimmt Abschied und hinterlässt für den ASK Ebreichsdorf eine (1b-)Basis, von welcher der Verein noch lange zehren wird. Allerdings hinterlässt Maucha auch Fußstapfen für seinen Nachfolger, die größer kaum sein könnten.