Dieses Jahr richtig deuten. Über eine (nicht) enttäuschende Saison der Bad Vöslauer Handballer.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 30. April 2019 (01:20)

Bad Vöslaus Handballer haben in dieser Spielzeit aufgezeigt bekommen, woran es noch fehlt. Nach dem Finaleinzug im letzten Jahr träumten Optimisten vom Sprung in die spusu Liga, die höchste Liga Österreichs. Der Verein selbst gab zumindest das Erreichen des Oberen Play-offs als Ziel aus.

Beides verfehlten die Bad Vöslauer. Den Klassenerhalt als Erfolg zu werten, wäre aus heutiger Sicht schlichtweg falsch. Aber vielleicht ist er in ein paar Jahren ein Puzzlestück des Erfolges. Denn letzte Saison hatte Bad Vöslau das nötige Glück auf seiner Seite. Im heurigen Spieljahr war das anders. Verletzte Schlüsselspieler sind noch nicht zu ersetzen. Die Erkenntnis: Um in der spusu Liga konkurrenzfähig zu sein, fehlt noch einiges. Denn nur wenn die Thermen-Handballer den ein oder anderen Ausfall kompensieren können, haben sie auch eine Berechtigung sich mit Krems, den Fivers und Hard zu messen.

Der Weg dorthin dauert noch das ein oder andere Jahr. Bad Vöslau will das mit den eigenen Spielern schaffen, nicht großartig aufmagazinieren. Der Kader ist realativ jung, der Plan klingt sinnvoll. Was es braucht, ist Geduld von Spielern, Funktionären und den Fans. Wenn das alle verstehen, wird es in wenigen Jahren heißen – spusu liga wir sind gekommen, um zu bleiben!