Ebreichsdorf in der Auslage. Alexander Wastl, über den Reiz des ÖFB-Cups.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 20. September 2016 (05:14)

Der nationale Cup genießt bei weitem nicht das Ansehen, wie man es aus anderen Ländern wie England, Deutschland oder Spanien kennt.
Zum Finale der Vorsaison zwischen Salzburg und der Admira schafften es gerade einmal 10.000 Leute ins Wörthersee-Stadion. Gerade für die Bundesligisten ist der Bewerb meistens eine zusätzliche, mühsame Pflichtaufgabe – die Liga steht immer im Vordergrund.

Noch undankbarer wird der Cup für die Oberhaus-Klubs, wenn es gegen Vereine unterer Ligen geht. So wie es für Altach gegen Ebreichsdorf der Fall ist. Für die Vorarlberger geht es kommendes Wochenende im Spitzenspiel gegen Salzburg, die Prioritäten liegen klar auf der Liga. Das mag auch für Ebreichsdorf gelten, dennoch hat das Spiel für den Verein natürlich eine weit wichtigere Bedeutung. Dabei hat Ebreichsdorf ohnedies schon gewonnen: Mit zwei Bundesligisten in den ersten zwei Runden war die Glücksfee auf der Seite des ASK – auch wenn es nicht die „Großklubs“ waren. Aber was nicht ist, kann ja noch werden ...

Auch für die Spieler hat der Cup seinen besonderen Reiz: Vor Bundesligisten können sich ambitionierte Kicker mit ihren Auftritten in die Auslage spielen, wie es etwa Christoph Monschein gelang. Dasselbe gilt natürlich auch für den Trainer.