Ein gefährlicher Außenseitertipp. Über die Olympia-Chancen von Felix Auböck.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 14. April 2021 (01:45)

Der Bad Vöslauer Felix Auböck bewies beim Meeting in Stockholm, dass der Formaufbau Richtung Olympia stimmt. Die persönlichen Rekorde purzelten. In drei Weltranglisten steht der 24-Jährige aktuell unter den Top Drei (200, 400, 800 Meter Freistil). Auböck jetzt in den Kreis der Medaillenanwärter zu zählen, ist aber zu früh. Anders, als in anderen Sportarten werden beim Schwimmen die Weltranglisten nicht nach einem Punktesystem erstellt, sondern nach der geschwommenen Bestzeit in einem Jahr.

Noch nicht alle Top-Stars legten die Karten auf den Tisch. Interessanter ist der Zeitvergleich zu den letzten Großereignissen (Olympia 2016, WM 2019). Da hätte Auböck mit seinen Stockholm-Zeiten keine Medaille geholt.

Was aber auch auffällt: Auböck ist nicht weit weg, gibt es weitere Steigerungen, kann der Thermalstädter in Tokio durchaus zum Favoritenkreis zählen, oder zumindest zu den gefährlichen Außenseitern. Erwarten sollte man eine olympische Medaille aber nicht, davon träumen ist gestattet. Zu erwarten ist die ein oder andere Finalteilnahme (Top Acht).