Erst einmal hinten anstellen. Über das NÖ-Unterhaus und die Corona-Krise.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 17. März 2020 (02:23)

Trainerwechsel, die ersten Pflichtspielduelle, Auf- und Abstiegsspekulationen – all diese Themen haben uns Sportverrückte noch vergangene Woche „elektrisiert“. Aus und vorbei. Der Sport steht still. Dennoch drängen sich einige Fragen auf.

Vor allem jene nach dem „Schicksal“ der laufenden Meisterschaft. Bei den Basketballern hat man die Antwort schon gefunden. Die Superliga wird abgebrochen, es gibt weder Meister noch Absteiger. Im Fußball ist man noch lange nicht soweit.

Ob man‘s will oder nicht: Auch im Unterhaus ist durchaus Geld im Spiel. „Aufwände“ werden selbst in den 2. Klassen getätigt. Funktionäre, die ja für die Vereinsgebarung haften, wünschen sich frühestmöglich Klartext, um die finanziellen Weichen stellen zu können. Ähnliches gilt für die Tabellen zur Halbzeit der geplanten Saison, die wohl nicht regulär zu beenden ist. Zählt der Status Quo für Auf- und Abstieg oder wird alles auf Null gestellt, um der Ausnahmesituation Rechnung zu tragen?

Fragen, die spätestens zu Ostern Antworten finden sollten. Um Gewissheit in Zeiten der Ungewissheit zu schaffen. Dennoch: Diese Fragen müssen sich heute hinten anstellen. Ganz am Ende der Schlange an Herausforderungen, denen wir uns jetzt stellen müssen.