Es braucht Veränderungen. Über das Himmelfahrtskommando als Funktionär.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 08. Oktober 2019 (01:52)

Ein Schritt, der nachdenklich stimmt, aber nachvollziehbar ist. Der Vorstand des Tenniskreis Süd ist zurückgetreten. Amtsmüdigkeit dürfte der Hauptgrund gewesen sein. Die Aufgaben, die den Verbands- und Vereinsfunktionären umgehängt werden, sind zu viele geworden. Außerdem haftet so mancher auch als Privatperson, sprich auch bei versehentlichen Verfehlungen droht womöglich der existenzielle Kollaps.

Klar, dass da die jungen Leute für diese ehrenamtliche Tätigkeiten nicht gerade Schlange stehen. Das ist nicht nur im Kreis Süd so. Dabei erfüllen gerade die Funktionäre eine wichtige Tätigkeit, ohne ihnen könnte kein Spielbetrieb am Laufen gehalten werden. Im konkreten Fall des Kreis Süd würde im schlimmsten Fall der Verband (NÖTV) übernehmen. Ob der dann aber so gut auf die Anliegen der Vereine eingehen kann, wie die bisherigen Funktionäre, darf zwar bezweifelt werden. Weitergehen würde es jedoch.

Das Problem ist damit aber höchstens aufgehoben. Denn es braucht Änderungen in der Struktur. Und diese kann weder der NÖTV, noch ein anderer Verband bewirken. Es geht darum: Noch mehr Bürden, wie Datenschutzverordnung und Co. darf es nicht geben. Viel mehr brauchen die Funktionäre festen Boden unter ihrem Drahtseilakt. Die Politik ist am Zug.