Es „menschelt“ in Ebreichsdorf. Über einen mögliches Ende des Ebreichsdorfer Höhenflugs.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 22. Oktober 2019 (01:36)

Drei Ligaspiele in Serie ist der ASK Ebreichsdorf nun schon ohne Sieg. Was bei anderen Vereinen höchstens ein Schulterzucken auslöst, ist für die „Blau-Weißen“ eine äußerst ungewohnte Situation.

So ungewohnt, dass Trainer Zeljko Ristic schon einen Teil seiner Arbeit – konkret seine Analyse im Sommer – infrage stellt. Da hätte man vielleicht doch die eine oder andere Veränderung mehr im Kader vornehmen müssen, etwa anders auf die Abgänge von Maderner und Pomer reagieren sollen. Alles jammern auf hohem Niveau, weiß auch Ristic. Doch in Ebreichsdorf ist man eben Perfektionismus gewohnt. Seit Jahren kennt der Verein nur eine Richtung: bergauf. Platz fünf vor drei Jahren, Vizemeister in der vorletzten Saison und der Ostliga-Titel als Höhepunkt im letzten Spieljahr. Wie eine „Maschine“ arbeitete sich Ebreichsdorf fehlerlos und unnachgiebig nach oben. Die Titelverteidigung scheint heuer angesichts der starken Konkurrenz aus Mannsdorf und Dornbach aber schwer. Dafür hätte man im Sommer – wie Ristic richtig meint – vielleicht doch mehr investieren müssen. Ebreichsdorfs Höhenflug wird heuer wohl erstmals seit langem nicht fortgesetzt werden können.

Das ist weder eine Schande noch ein Beinbruch – es „menschelt“ einfach nur beim ASK.