Es wartet ein harter Winter

Alexander Wastl über die Kehrseite des Ebreichsdorfer Erfolgs.

Erstellt am 02. Oktober 2018 | 01:26
Lesezeit: 1 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

6:1 gegen den Wiener Sport-Club, 3:0 gegen Bruck: Ebreichsdorf ließ zuletzt gegen unmittelbare Konkurrenten seine Muskeln spielen, führt aktuell wieder die Ostliga-Tabelle an. Bei der Arbeit des Vereins fällt es fast schwer, mit Lobeshymnen zu sparen.

Es scheint fast so, als würde alles was Ebreichsdorf angreift, zu Gold werden. Mit Christoph Monschein, Sebastian Bauer und Goran Djuricin – der allerdings am Sonntag als Rapid-Trainer freigestellt wurde – schafften es in der jüngeren Vergangenheit drei Akteure von Ebreichsdorf aus in die Bundesliga. Und immer wenn man glaubt, Ebreichsdorf wird aufgrund diverser Abgänge einen Einbruch erleiden, findet der Verein neue Lösungen, die dann (mit wenigen Ausnahmen) sogar noch besser funktionieren.

Ob Philipp Pomer, Daniel Maderner oder auch Trainer Zeljko Ristic (dessen Arbeit höherklassigen Vereinen ebenfalls nicht verborgen bleiben wird), um nur einige Personalia zu nennen: Wieder stehen einige ASK-Akteure in der Auslage.

Das macht einerseits stolz, bedeutet aber gleichzeitig viel Arbeit – speziell, wenn man auf den kommenden Winter blickt. Denn da wird Ebreichsdorf weit mehr „Angriffe“ auf das Erfolgsteam abwehren müssen, als es dem Verein wohl lieb ist.