Freud und Leid eng beinander. Über Spielerrochaden im Triestingtal.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 12. Juni 2019 (01:54)

Wie eng Freud und Leid beinander liegen können, sieht man, wenn man aktuell einen Blick ins Fußball-Triestingtal wirft.

In freudiger Erwartung ist da der SC Berndorf. Mit Peter Katzenschlager, Jörg Zagler, Maximilian Weinbauer, Leonard Iacob und Niklas Ortner kommen fünf vielversprechende Neuzugänge aus der 1. Klasse. Katzenschlager zählt zu den besten Innenverteidigern der 1. Klasse, Iacob bringt Qualität fürs Mittelfeld mit, Weinbauer und Ortner hinterließen mit einigen Treffern schon ihre Duftmarken und Zagler hat ordentlich Routine auf der Torhüter-Position im Gepäck. Der 2. Klasse Triestingtal-Klub bringt sich mit diesen Transfers schon früh in die Position eines Top-Favoriten auf den Titel. Katzenschlager, Iacob Weinbauer und Zagler kommen vom selben Verein: Dem SC Weissenbach – womit wir beim Leidtragenden wären.

Einen Katzensprung von Berndorf entfernt wiegen jene Abgänge schwer. Diese muss Weissenbach erst einmal kompensieren – die Betonung liegt auf muss. Denn beim einstigen Titelanwärter läuft es seit Wochen gar nicht mehr. Die letzten acht Spiele gingen alle – teils deutlich – verloren. Ohne dem Polster aus dem Herbst sähe es äußerst düster aus. Ohne adäquate Verstärkungen wird sich der Ausblick für kommende Saison auch nicht verbessern.