Führungsstil muss sich ändern. Alexander Wastl über die Unruhe bei Casino Baden.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 16. Januar 2018 (03:48)

Der BAC kommt nicht zur Ruhe. Nach dem Abgang von Markus Kernal in Richtung Spratzern, konnte mit Martin Hareter kürzlich zwar die Trainerfrage bei der Herren-Kampfmannschaft geklärt werden, nun tat sich eine neue Baustelle auf.
Diesmal bei den Damen, wo Igor Knezevic genug hat. Der 43-Jährige ist der Nächste, der die Kurstadt nicht im Guten verlässt. Die unglücklichen Trennungen verfolgen den BAC mittlerweile seit über einem Jahr.


Begonnen hat es mit dem sportlichen Leiter Franz Geurtz, gefolgt von Ex-Trainer Alex Jank und in der jüngeren Vergangenheit nun eben Kernal und Knezevic. Jank wurde wegen fehlender Resultate vor die Tür gesetzt, denn die Erwartungshaltung wurde in Baden trotz der Abgänge vieler Leistungsträger nicht nach unten geschraubt. Kernal ging freiwillig, weil ihm – wie auch Geurtz – die Perspektive beim BAC fehlte.

Knezevic moniert Entscheidungen der Vereinsführung über seinen Kopf hinweg. Obmann Werner Gludovatz und der Rest der Führungsriege geraten immer mehr in Erklärungsnot. Denn dass jeder Ex-Mitarbeiter die Zustände im Verein bemängelt, kann kein Zufall sein und wird veritable Gründe haben.
Der BAC braucht einen neuen Führungsstil. Die Quintessenz: mehr miteinander statt aneinander vorbei.