Für den Titel fehlt ein Knipser

Erstellt am 25. September 2018 | 01:24
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Alexander Wastl über das Hauptproblem das ASK Kottingbrunn.

Nach vier Siegen in Folge wurde Kottingbrunn zuletzt unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt: Nur ein Punkt aus den Spielen gegen die Nachzügler aus St. Peter und Rohrbach.

Boden der Tatsachen deshalb, weil Kottingbrunn zwar gerne zu den Kreis der Favoriten gezählt wird, dafür aber – was zuletzt immer augenscheinlicher wurde – etwas Entscheidendes fehlt. Die Haller-Elf steht hinten bombensicher, kassierte bislang nur fünf Gegentore. Lediglich Tabellenführer Stripfing hat einen besseren Wert (4) vorzuweisen. Dafür krankt es bei Kottingbrunn an einer anderen Stelle: Es fehlt ein Torjäger.

Unter den ersten 19 Torschützen der Liga findet sich kein Kottingbrunner. Ein Problem, das nicht erst seit dieser Saison besteht. Christopher Pinter konnte zuletzt ein Halbjahr lang Abhilfe verschaffen, traf da immerhin acht Mal. Obwohl der ASK in der letzten Saison insgesamt sicher nicht die Offensivqualität besaß wie heuer – und das macht es noch zermürbender.

Kottingbrunn präsentiert sich defensiv und über weite Strecken auch spielerisch titelwürdig. Für den großen Coup ist ein „Knipser“ aber so gut wie unabdingbar – und da hat die Konkurrenz mit Spielern wie Schibany (Krems), Sulimani (Stripfing) oder Schulmeister (Retz) klar die Nase vorn.