Für den Titel zu dünn besetzt. Alexander Wastl über ein Hindernis der Lions am Weg zum Titel.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 03. Januar 2019 (02:19)

Nach einem fulminanten Saisonstart kam der Motor der Traiskirchen Lions ziemlich ins Stottern. Auf sechs Siege en suite folgten acht Ligaspiele, von denen man nur mehr drei für sich entscheiden konnte – dazu ein blamables Cup-Aus gegen die Basket Flames aus der 2. Liga.

Das Ausscheiden im Cup mag wehtun, dafür ist in der Liga noch nichts passiert. Was zählt, sind die Play-offs und das Erreichen ebendieser. Bis dahin ist es noch ein langer Weg, Traiskirchen hat durch die aktuelle Durststrecke genauso wenig verloren wie in den ersten sechs Runden mit dem starken Lauf gewonnen.

Klar ist aber auch, dass es für die Lions bis zum Schluss eine harte Saison bleiben wird. Denn die durchwachsenen letzten Wochen sind nicht nur bloß auf ein Formtief diverser Spieler zurückzuführen, sondern fußen auf strukturellen Problemen. Traiskirchens Starting-Five – sofern alle fit – ist ohne Zweifel top. Das Problem: Die Bank konnte das Leistungsniveau der ersten Fünf zuletzt nicht annähernd halten.

In einer Saison, wo alleine der Grunddurchgang 36 Spiele beinhaltet, ist das ein großes Problem. Denn mit der nötigen Rotation fällt das Leistungsvermögen. Traiskirchen wird sicher immer wieder sehr gute Spiele abliefern, für den großen Wurf – sprich den Titel – ist man aber wohl zu dünn besetzt.