Erstellt am 26. Juni 2018, 01:53

von Alexander Wastl

Fußstapfen kaum zu füllen. Alexander Wastl über die Ansprüche an Ebreichsdorfs „Neue“.

Mit der Verpflichtung von Daniel Maderner ist das Ebreichsdorfer Transferprogramm also abgeschlossen. Quantitativ muss nicht unbedingt von einem Umbruch die Rede sein – da tat sich in vorhergegangenen Transferperioden seit dem Aufstieg eigentlich immer mehr. Qualitativ allerdings schon.

Gerade der Abgang von Sebastian Bauer wiegt wohl am schwersten. Der 25-Jährige war seit Jahren eine Bank in der Abwehrreihe, trug sich zwischendurch auch gerne durch sein extrem starkes Kopfballspiel in die Schützenliste ein. Welche Wichtigkeit Bauer für die defensive Stabilität hatte, untermauert auch die Statistik: Ebreichsdorf kassierte in den 30. Spielen der letzten Saison 26 Tore.

Mehr als ein Drittel davon (10) alleine in jenen fünf Spielen, in denen Bauer nicht mitwirken konnte. Nicht minder schwer wird der Abgang von Marjan Markic zu kompensieren sein – der Stürmer war in den letzten drei Meisterschaften stets bester Ebreichsdorfer Torschütze (einmal gemeinsam mit Miesenböck Anm.). Vom Routineverlust durch die Karrierepause von Ex-Bundesligakicker Alex Ibser ganz zu Schweigen.

Ebreichsdorf hat mit interessanten Transfers wie eben Maderner oder Düzgün reagiert. Die Fußstapfen in die Ebreichsdorfs „Neue“ treten müssen, sind allerdings kaum zu füllen.