Gewinner gibt es hierbei keinen. Über Corona in den Play-downs der Basketball Superliga.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 28. April 2021 (01:45)

Der Worst Case ist eingetroffen: Die Traiskirchen Lions verlieren die Play-downs, weil bei ihnen Corona zuschlug.

Ärger machte sich da breit, entlud sich bereits bei der ersten Strafverifizierung am Mittwoch in einer scharf formulierten Vereinsmitteilung. Die Timberwolves legten mit einer ebenso scharf formulierten Klarstellung nach. Beide Seiten warfen sich Desinteresse an einer sportlichen Lösung vor. Die Wiener ergänzten noch unsportliches Verhalten in der Traiskirchner Wortwahl. Lions-Obmann Ernst Nemeth schoss mit seiner Wortwahl über das Ziel hinaus, mag sein. In der Sache hat er aber nicht ganz unrecht.

Die Timberwolves pochen auf einen Pakt zwischen Team und Liga, nachdem in der Post Season keine Spiele mehr verschoben werden, die erste Verschiebung (11. April) sei schon ein Entgegenkommen gewesen.

Zeit wäre in den Play-downs noch etwas vorhanden. Die Relegation gegen Fürstenfeld kann erst Mitte Mai starten, weil die Steirer zuvor noch das 2. Liga-Finale spielen müssen. Nemeth legte einen Plan vor, die Play-downs zu verkürzen. Die Timberwolves hätten nur noch einen statt zwei Siegen benötigt. Hier war eine Einigung nicht möglich. Das ist nicht im Sinne einer sportlichen Lösung, aber auch Nemeth muss sich vorwerfen lassen nicht schon bei der Beschlussfassung des „Verschiebungs-Njet“ mahnend den Finger gehoben zu haben.