Hausaufgaben fleißig erledigt. Über die Transferzeit im Badener Bezirk.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 16. Juli 2019 (02:04)

Das Transferfenster im Fußball-Unterhaus ist seit Montag geschlossen. Der Blick auf die Aktivitäten der Bezirksvereine stimmt dabei größtenteils zuversichtlich.

Dass die Klubs vielerorts gut in der Transferzeit gearbeitet haben, zeigt alleine die Zahl der potenziellen Titelanwärter. Fast in jeder Liga gibt es zumindest einen Badener Bezirksverein mit Chancen auf den Meistertitel. So wird Ebreichsdorf trotz der Abgänge von Pomer und Maderner wieder vorne mitspielen, wie auch die 1b der Regionalliga-Truppe, die sich mit dem Erwerb von Aleksandar Stanojcic ihrer „Knipser“-Problematik entledigte. Das gilt auch für Landesligist Kottingbrunn, wo mit Lukas Kubus endlich ein echter Torjäger verpflichtet werden konnte. Nachbar Bad Vöslau hielt sein Erfolgsteam aus dem Frühjahr größtenteils zusammen, drehte nur an vereinzelten Schrauben und müsste in der 2. Landesliga Ost wiederum zu den Top-Teams zählen.

Eine Garantie für ein noch besseres Abschneiden als in der letzten Saison gibt es freilich nicht, ein Meistertitel ist bekanntlich nicht planbar. In Sachen Transfers können sich aber speziell die eben genannten Teams nichts vorwerfen lassen: Die Hausaufgaben wurden erledigt, der Grundstein für eine erfolgreiche Saison gelegt.