Im Windschatten der Konkurrenz. Alexander Wastl über den FCM Traiskirchen am aufsteigenden Ast.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 21. November 2017 (01:18)

Der ASK Ebreichsdorf bleibt das Aushängeschild des Badener Bezirksfußballs. Platz zwei zur Winterpause mit einer Punkteausbeute, die es in der Regionalliga nicht einmal unter dem nunmehrigen Rapid-Coach Goran Djuricin gab: Das zeigt, dass man im Sommer wieder einmal alles richtig gemacht hat.

Da bleibt die Leistung des derzeit größten Bezirkskonkurrenten ein wenig auf der Strecke. Dabei ist die Entwicklung beim FCM Traiskirchen nicht minder hoch einzuordnen. Schon im ersten Jahr schaffte es Traiskirchen, mit einer aus dem Boden gestampften Mannschaft auf Platz sieben zu landen. Im Sommer wurde wieder an einigen Schrauben gedreht und sportlich der nächste Schritt gemacht. Der Punkteschnitt des FCM ist nochmals um einiges besser als im letzten Jahr.

Obmann Werner Trost macht auch keinen Hehl daraus, sich an Ebreichsdorf zu orientieren. Vor allem, was die Nachwuchsarbeit betrifft. Da möchte Trost als Nächstes den Hebel ansetzen, um den Aufwärtstrend langfristig zu sichern.

Traiskirchens Wertschätzung gegenüber Ebreichsdorf und die Orientierung an dem Bezirksrivalen zeugt nicht nur von Größe, sondern lässt den FCM im Windschatten des hiesigen Konkurrenten auch ähnlich schnell zu einem „Big Player“ in der Ostliga aufsteigen.