Jubel ist noch nicht angesagt. Malcolm Zottl über den Abstiegskampf der Badener Tischtennis-Herren

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 28. November 2017 (00:35)

Für die Tischtennis-Cracks des Badener AC ist in der 1. Bundesliga noch nichts gerettet. Der 4:1-Sieg gegen Innsbruck gab Selbstvertrauen. Da ist die klare 0:4-Niederlage in Mauthausen kein Beinbruch, denn die Oberösterreicher sind keine direkte Konkurrenz. Ganz im Gegensatz zu drei anderen Teams, mit denen sich Baden tabellarisch auf Augenhöhe befindet und genau darin liegt die Krux begraben.

Den einer dieser vier muss gegen den Stockletzten aus Wiener Neudorf in die Relegation um den Ligaverbleib. Oberwart hat dank der Habesohn-Dynastie nicht nur mehr Erfahrung, sondern auch Vorteile in der Kaderbreite. Wiener Neustadt hat mit Yang Yinghao einen Goldgriff gemacht, der Chinese hat bei seinen bisherigen Auftritten im Einzel alles gewonnen. Damit hat der Lokalrivale bei jeder Schnittpartie ein Remis fast sicher. Am ehesten ist Innsbruck in Reichweite, aber im nächsten Duell mit Baden haben die Tiroler Heimvorteil.

Heißt: Die Tabelle sieht nett aus, geht es nach der Papierform, muss Baden aber beim Finalturnier, wie im Vorjahr, um den Klassenerhalt kämpfen. Und in einem Spiel kann auch Wiener Neudorf zum Stolperstein werden. Man muss weiter konzentriert arbeiten, nur dann wird die dritte Bundesligasaison auch nicht die letzte.