Kinder müssen trainieren. Über die Auswirkungen der Pandemie auf Nachwuchssportler.

Von Dominik Schneidhofer. Erstellt am 05. Mai 2021 (01:45)

Endlich. Der Lockdown in Niederösterreich ist vorbei. Die Kinder und Jugendlichen können seit dieser Woche wieder trainieren. Zwar vorerst nur mit Abstand, aber bis zum ersehnten Vollkontakttraining im Fußball ist es bis 19. Mai ja nicht mehr so weit. Die Wartezeit im Vergleich zu den Wochen davor ist da eigentlich nur eine Lappalie.

Wie wichtig Sport für die Entwicklung von Kindern ist, war allen klar. Durch Corona ist die Tatsache noch augenscheinlicher geworden. Der soziale Austausch und der Spaß an der Bewegung sind elementare Bestandteile für das spätere Leben. Die spannende Frage, die alle Sportarten betrifft: Wie viele Nachwuchssportler werden ihren Sport mit der gleichen Leidenschaft wie vorher ausüben? Groß ist die Angst, dass der Zulauf bei den Vereinen rapide abnehmen könnte. Davon war bei den Gesprächen mit unseren Vereinen im Bezirk noch keine große Rede. Doch welche Auswirkungen die Pandemie hat, wird sich erst zeigen. Eines ist jedoch klar: Jedes Kind, das aufgehört hat seinen Sport auszuüben, ist eines zu viel.