Noch ist nichts verloren

Erstellt am 23. Oktober 2018 | 01:16
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Alexander Wastl über den Negativlauf des ASK Bad Vöslau.

Rätselraten in der Thermalstadt. Gegen Mannersdorf setzte es die vierte Pleite in Folge, es war das fünfte Spiel ohne Sieg en suite. Alles, was in den ersten vier Runden so leicht von der Hand ging, fällt plötzlich schwer.

Dabei stehen die selben Spieler am Feld und auch an der Spielweise hat sich nichts geändert. Dass dann noch die Gegner – wie zuletzt Mannersdorf – zugeben, unverdient gewonnen zu haben, frustriert in der jetzigen Situation noch mehr, als dass es aufbaut. Vöslau hat sich von einem einzigen, unglücklichen Unentschieden (Sierndorf) vollkommen aus dem Konzept bringen lassen. Es macht den Eindruck, als würde Vöslau in Sachen Titelkampf bereits resignieren. Dabei gibt es noch überhaupt keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.

Die Liga ist so spannend wie selten zuvor, zwischen dem Leader und Platz neun liegen gerade einmal sechs Punkte. So viele Zähler fehlen aktuell auch Bad Vöslau (8) auf die Spitze.

Noch ist also nichts verloren. Zumal man vor der Winterpause mit Brunn und Eggendorf noch zwei Duelle vor der Brust hat, in denen mit Erfolgen wieder sehr viel ausgebügelt werden kann. Auf der anderen Seite ist aber auch klar: Gehen diese Spiele ebenfalls verloren, ist der Titelzug für Vöslau endgültig abgefahren.