Regionalliga ist ein Grenzfall. Über Trainings und Spiele in der RLO in Pandemiezeiten.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 13. Januar 2021 (01:45)

In der Regionalliga gibt es nun Stimmen, die sich für eine rasche Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs einsetzen. Dafür wollen Traiskirchen und Co. den ÖFB als Unterstützer ins Boot holen. Über eine etwaige Ausnahme müsste das Ministerium entscheiden. Die Argumentation ist klar. In der dritten Liga gibt es angemeldete Arbeitnehmer, für die ist die Kickerei der Hauptberuf. Insofern könnte auch die dritte Liga unter den Begriff Spitzensport fallen.

Dieser ist ja recht schwammig formuliert. So bekamen etwa auch die 2. Basket- und Handball-Liga der Männer eine Trainings- und Spielerlaubnis. Die Regionalliga ist wohl zumindest so professionell aufgestellt, wie die beiden Ligen. Zwei andere Bewertungskriterien, die immer wieder ins Treffen geführt wurden – Qualichance für den internationalen Bewerb oder ein bundesweiter Wettbewerb – treffen auf die RLO hingegen nicht zu.

Es gibt Argumente dafür und dagegen. Der ÖFB sollte den Drittligisten ein offenes Ohr schenken, denn die Regionalliga ist neben den Akademien auch ein wichtiger Talentepool für Bundesliga und 2. Liga.