RLO-Titel auf der Visitenkarte. Dominik Schneidhofer über den Ebreichsdorfer Titelkampf

Von Dominik Schneidhofer. Erstellt am 15. Mai 2018 (01:52)

Dass Ebreichsdorf aufgrund der infrastrukturellen Voraussetzungen nicht in die Erste Liga aufsteigen kann, ist kein Geheimnis. Zu klein ist der Platz, zu gering die Sitzplatzkapazität. Dabei hat der aktuelle Tabellenführer realistische Chancen auch nach den restlichen zwei Runden noch ganz oben zu stehen. Der mögliche Meistertitel und der dennoch verbundene Nichtaufstieg machen den sportlichen Reiz nicht weniger wertvoll. Warum auch?

Das Niveau in der Ostliga kann sich mehr als sehen lassen, zudem stehen kurze Fahrtwege am Programm. Eine Liga höher stünden Fahrten nach Lustenau oder Wattens am Wochenplan, was mit Amateurspielern wie es aktuell der Fall ist gar nicht machbar wäre. Spieler vor die Türe setzen, weil es mit ihrem Brotberuf nicht vereinbar ist? Nicht mit Ebreichsdorf! Den Ligazenit, denn die Ristic-Elf erreicht hat, mindert jedoch nicht den Willen dennoch Meister in der Regionalliga zu werden. Denn immerhin konnte der ASK logischerweise in allen Ligen darunter schon Meistertitel einfahren. Da könnte ein Meistertitel in der Regionalliga die herzeigbare Visitenkarte noch zusätzlich verschönern. Und wer würde nicht gern damit prallen, dass er nach der Admira, St. Pölten und Wiener Neustadt die viertbeste Mannschaft in Niederösterreich ist?