Rückfall ist zu befürchten. Alexander Wastl über ein schwieriges Frühjahr für Kottingbrunn.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 26. Februar 2019 (02:36)

Das Positive vorweg: Nach drei Vorbereitungsspielen in Folge musste Kottingbrunn-Coach Andreas Haller nicht wieder selbst auflaufen. Von der Qual der Wahl ist Haller dennoch weit entfernt – und daran wird sich auch so bald nichts ändern.

Mit der schweren Verletzung von Lukas Kierdorf ereilte den ASK-Trainer zuletzt eine weitere Hiobsbotschaft: wieder ein wichtiger Mann weniger für das Frühjahr. Nach den Abgängen von Hatzl, Sura und Ergänzungsspieler Vestjens hat man nun bereits vier Spieler weniger zur Verfügung wie zu Beginn der Saison. Aktuell fehlt auch noch Marzinger (Ödem) mehrere Wochen, zudem ist Rühmkorf (muskuläre Probleme) bedient.

Kurzum: Der Kader ist extrem klein und beinhaltet zudem Spieler, die wenig oder gar keine Landesliga-Erfahrung besitzt. Natürlich ist auch noch genug Qualität vorhanden, doch wenn im Frühjahr weitere Verletzungen oder Gelbsperren einsetzen, wird es richtig eng.

Kottingbrunn entschied sich bewusst dazu, im Winter auf große Reinvestitionen zu verzichten und unerfahrenen Spielern die Chance zu geben. Aktuell bekommt man beinhart präsentiert, welches Risiko man damit eingegangen ist.

Haller muss sich auf ein zähes Frühjahr und ziemlich sicher auch auf einen Rückfall in der Tabelle einstellen.