Schritt nach vorn mit großer Bürde. Über den künftigen Ebreichsdorf 1b Trainer Rainer Weiß.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 07. Mai 2019 (01:36)

Die Nachfolger-Suche bei der 1b des ASK Ebreichsdorf ist beendet. Rainer Weiß wird Christopher Maucha im Sommer beerben. Dass die Wahl auf den 37-Jährigen fiel, ist nur allzu logisch.

Weiß kennt sich als Ex-LAZ-Trainer bei der Arbeit mit jungen Spielern aus, trainierte mit Bad Vöslau auch schon einen Landesliga-Verein und spielte als Aktiver selbst viele Jahre auf Landesliga- und Regionalliga-Niveau. Dementsprechend hat der Noch-Weissenbach-Coach viel Erfahrung in jeglichen Bereichen. Ein Verein wie Ebreichsdorf ist aber auch für Weiß „Neuland“: Der Ex-Kottingbrunn-Kicker kommt in ein „gemachtes Nest“ mit breit aufgestellter Funktionärsebene im Hintergrund, wo sich Weiß aufs Wesentliche konzentrieren kann. Eine Professionalität, die sich bis zur 1b durchzieht. Über mangelnde Trainingsbeteiligung oder Probleme bei der Kaderzusammenstellung wird sich Weiß ab Sommer wohl nicht mehr ärgern müssen.

Für den Maucha-Nachfolger ist es somit ganz klar ein großer Schritt nach vorn. Er hat einen Posten bekommen, um den sich einige andere Trainer gerissen haben. Gleichzeitig steht Weiß aber sicherlich auch mehr unter Druck bzw. Beobachtung als bei seinen Stationen zuvor. Denn Ausreden bei Misserfolg gibt es im gemachten Nest keine.