Selbstmitleid ist fehl am Platz. Alexander Wastl über die Durststrecke des ASK Bad Vöslau.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 09. Oktober 2018 (01:26)

Die Spieler des ASK Bad Vöslau machen gerade eine klassische Durststrecke durch. Vorne will der Ball nicht ins Tor, hinten passieren Fehler, die in den ersten Runden undenkbar gewesen wären.

Mit nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen gab man die Tabellenführung aus der Hand. Ernüchternd, aber zu diesem Zeitpunkt der Saison nur eine Momentaufnahme und keineswegs ein Weltuntergang.

Dennoch müssen die Thermalstädter nicht zuletzt aufgrund der Saison 2016/2017 gewarnt sein. Da startete man ebenfalls furios, verschwand dann aber nach dem ersten Rückschlag in der Versenkung – unter ähnlichen Symptomen. Vorne ging nichts rein, hinten wurde man eiskalt bestraft – und irgendwann ergab man sich seinem Schicksal.

Will man bis zum Schluss vorne mitmischen, darf das nicht noch einmal passieren. Auch andere Titelanwärter wie Mannersdorf, Eggendorf oder Brunn patzten bereits. Ein Team, das vorneweg marschiert, wird es heuer nicht geben. Entscheidend wird sein, wer nach Rückschlägen die Ruhe bewahrt, hart weiterarbeitet und sich Runde für Runde seiner Stärken (die Bad Vöslau bereits unter Beweis stellte) besinnt.

Im Kampf um den Titel ist Selbstmitleid jedenfalls fehl am Platz.