Traiskirchen ist so stark wie nie. Über das Erbe von Traiskirchen-Coach Oliver Lederer

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 22. Juli 2020 (01:11)

Oliver Lederer war für Traiskirchen nicht irgendein Trainer, das war bei der tränenreichen Verabschiedung am vergangenen Freitag bemerkbar. Dabei hatte er in seiner Amtszeit nie die Mannschaft zur Verfügung, die perfekt zu seiner Spielidee passte. Das wäre jetzt anders geworden. Mit den Wintertransfers von Entrup, Bajrami, Yavuz und Maros, so wie den Sommertransfers von Mohr, Haas, Krischke und Fischerauer ist der Traiskirchner Kader zumindest in der Spitze so stark, wie noch nie zuvor. Der Anspruch erstes Drittel – sprich Top Fünf – ist nicht einfach so daher gesagt, sondern in dieser Saison wirklich realistisch.

Der Lederer-Abgang ist einerseits nachvollziehbar. Der Trainer nimmt ein lukratives, interessantes Angebot an – was auch immer das sein mag. Für den Verein ist der Zeitpunkt des Abschieds natürlich nicht so optimal. Lederer stellte den Kader nach der Philosophie zusammen. Der neue Trainer hat nur rund vier Wochen Zeit, um die Spieler in der Vorbereitung kennenzulernen. Dennoch: Die Vorzeichen stehen gut, dass Traiskirchen die beste Platzierung seit dem Regionalliga-Einstieg 2016 einfährt. Denn: Der Traiskirchner Kader ist so gut, wie noch nie zuvor.