Unruhige Zeiten in Weissenbach. Dominik Schneidhofer über die aktuelle Phase in Weissenbach

Von Dominik Schneidhofer. Erstellt am 05. Dezember 2017 (01:02)

Das Ziel vor Saisonbeginn war in Weissenbach klar. Der Meistertitel war das Objekt der Begierde. Besonders die Defensive unter dem nunmehrigen Ex-Trainer Karl Rupprecht überragte alles, hielt wie eine Mauer. Doch während Weissenbach noch immer die beste Abwehr der 1. Klasse Süd stellt, beginnt der Meistertraum zu bröckeln. Schon die Trennung von Rupprecht kam unerwartet.

Dass das bei den Akteuren nicht gut ankam, zeigt die Reaktion von Markus Wurglitsch und Dominik Beier. Das Duo hat Wechselabsichten bekundet, Beier ist sich mit Schönau schon einig. Ob das nur die Spitze des Eisberges ist? Das bleibt abzuwarten. Mit der Loslösung von Rupprecht hat Weissenbach vielleicht eine Lawine breitgetreten. Denn mit dem zweiten Platz hat der Ex-Trainer sein Soll erfüllt, mit Tabellenführer Bad Fischau steht im Kampf um den Titel ein mindestens ebenbürtiger Gegner gegenüber.

So brachte der Verein vor der wichtigen Rückrunde Unruhe in die Mannschaft. Keine Frage: Anfang Dezember über den Titel zu diskutieren ist müßig. Vielleicht hat Weissenbach damit auch den richtigen Schritt gemacht und steht am Ende ganz oben. Vielleicht zerbröselt der Meistertraum schon nach ein paar Runden. Einen Gefallen hat sich der Verein damit allerdings nicht gemacht.