Weiterkommen kaum möglich. Über Vöslaus Trainerwechsel im Sommer.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 14. Mai 2019 (01:33)

Mit der Verpflichtung von Thomas Darazs ist dem ASK Bad Vöslau nach dem Scheitern von Vorgänger Peter Lackner ein äußerst guter Griff gelungen.

Der Ex-Profi führte die Thermalstädter vom abgeschlagenen 9. Platz bislang auf Platz drei. Im Frühjahr sind die Vöslauer das erfolgreichste Team, die Gegner zogen ob der Spielstärke der Vöslauer reihenweise den Hut.

Nach Jahren der Aufs und Abs scheint Vöslau endlich am richtigen Weg zu sein, um das große Ziel – den Wiederaufstieg in die 1. Landesliga – bald zu verwirklichen. Wegbereiter Darazs ist aber ab Sommer nicht mehr Teil dieses Pfades: der Verein entschied sich für eine Trennung. Aus Kostengründen.

Klingt eigenartig, schließlich wusste man spätestens bei den ersten Verhandlungen, was Darazs sich wert ist. Dann hätte man den 41-Jährigen gar nicht erst holen dürfen.

So wird im Sommer der vierte Trainer (mit der wahrscheinlich 4. Spielphilosophie) binnen zwei Jahren in Bad Vöslau am Werk sein. So ist ein Weiterkommen kaum möglich. Vöslaus Titelunterfangen scheiterten zuletzt vor allem an der fehlenden Kontinuität der Mannschaft.

Diese ist für den Meistertitel aber einfach unabdingbar. Doch bevor man Konstanz von den Spielern erwarten kann, müsste Vöslau einmal auf der Trainerbank für eine klare Linie sorgen.