Zum Scheitern verurteilt. Alexander Wastl über Peter Sura, der nie wirklich in Kottingbrunn ankam.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 16. Oktober 2018 (02:31)

Nach monatelangem Tauziehen ist die Entscheidung um Peter Sura endlich gefallen. Der Stürmer wechselte im Sommer zu Kottingbrunn, Ritzing verweigerte wegen einer angeblichen mündlichen Zusage aber die Freigabe. Diese „erstritt“ sich Kottingbrunn dann beim Verband, Ritzing legte daraufhin Protest ein – mit Erfolg.

Zwar könnte der ASK dagegen wiederum berufen, darauf wird man aber aus guten Gründen verzichten. Schreiten Sitzungstermine und Beschlüsse im selben Tempo voran wie bisher, wird Sura noch lange in der Luft hängen. Und von einem Legionär, der nur mittrainiert (und dementsprechend zu entschädigen ist), hat Kottingbrunn nur wenig. Zumal ein Protest weitere Kosten bei ungewissem Ausgang verursachen würde.

Mit nur zwei Toren war Sura ohnedies nicht die erhoffte Verstärkung. Dabei muss man aber die Umstände bedenken: Der Spieler wusste über Wochen hinweg nicht, ob er nächste Runde noch für den ASK auflaufen darf. Diese stetige Unsicherheit kann die Leistung beeinflussen. Auch für den Trainer war es schwer: Bei der Spielvorbereitung stand hinter Sura permanent ein Fragezeichen.

Zusammengefasst war das „Projekt Sura“ in Kottingbrunn also schon mit der verweigerten Freigabe Ritzings zum Scheitern verurteilt.