Wertvolle Hilfe nicht gefährden. Über Bedenken der Serviceclubs an der Advent-Lösung.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 24. September 2019 (03:35)

Der gute Wille ist da. Auch die Badener Serviceclubs sind von der Neuausrichtung des Badener Advents angetan. Sie wollen auch nicht bei der Umstellung auf Keramik-Häferl im Weg stehen. Doch letztlich dürfte die Machbarkeit in der kurzen Zeit bis zum Advent nicht zu garantieren sein. Das ist verständlich, schließlich sind unzählige Helfer notwendig, um den Punschhüttendienst durchzuführen.

Anders als Mitarbeiter in gewerblichen Hütten, die dafür bezahlt werden, machen die Clubhelfer alles nebenbei und unentgeltlich. Änderungen müssen hier praktikabel sein, ansonsten könnten die Clubs bei einer Verunsicherung so manche freiwilligen Helfer verlieren. Die Serviceclubs leisten in der Stadt einen unbezahlbaren Dienst. Bis zu 15.000 Getränke werden pro Adventsaison pro Club für den guten Zweck verkauft. Ihre sozialen und unbürokratischen Zahlungen kommen letztlich der Stadtgemeinde zugute. Es ist daher nur positiv, wenn auch weiterhin alle an einem Strang ziehen.