Zu früh für eine Krise. Bernhard Garaus über das Zwischentief der Altenmarkt-Frauen.

Von Bernhard Garaus. Erstellt am 08. September 2014 (07:58)
Schon vor der Saison wusste Altemarkts Otto Satran: In der Frauen-Bundesliga spielen alle Teams bis auf Neulengbach und Spratzern gegen den Abstieg. Nach den ersten Runden zeigt sich, wie recht er mit seiner Einschätzung hatte. Denn die Triestingtalerinnen liegen nach der Heimpleite gegen LUV Graz nur auf dem achten Platz und damit alles andere als im sicheren Mittelfeld.

Während die Spindler-Truppe im Vorjahr mit Rang drei das Maximum erreicht hat, läuft es heuer nicht so rund. Auch die ständigen Ausfälle machen dem SKV zu schaffen. Zwar wird die gute Arbeit durch die vielen Nationalteam-Einberufungen bestätigt, für die Meisterschaft ist er aber kontraproduktiv. Was nutzt es den Altenmarkterinnen, wenn Viktoria Pinther für Österreich trifft und dann in der Bundesliga verletzt passen muss?

Jetzt schon von einer Krise zu sprechen ist freilich noch zu früh. Mit einem Sieg über Landhaus können sich die Spindler-Schützlinge schon wieder ins angepeilte Mittelfeld bugsieren. Die meisterschaftsfreie Woche kommt den Kicker-Girls da auch gerade recht. Denn wenn alle Spielerinnen fit sind und keine anderen Verpflichtungen anstehen, gehört Altenmarkt sicher zu den besten Teams.