Zusammen statt in Konkurrenz. Andreas Fussi über den bald endenden Wahlkampf im Wahlkreis.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 10. Oktober 2017 (04:36)

Nur noch wenige Tage und die Nationalratswahl ist wieder Geschichte. Die Spannung steigt, inwieweit sich die allgemeine öffentliche Schmutzkübelwäsche auf das Wahlresultat niederschlägt. Im Wahlkreis Thermenregion interessant wird das Ergebnis bei den Vorzugsstimmen der Volkspartei.

Hier wird sich weisen, ob der innerparteiliche Wahlkampf zu einer Stimmenmaximierung führen wird oder, ob das Gegenteil eintritt. Fakt ist, dass sich die einzelnen Bünde in der Partei gegenseitig misstrauisch beobachten. Nicht selten gab es Unmut, warum der- oder diejenige den anderen innerparteilichen Kandidaten unterstützt und umgekehrt.

Wichtig ist, dass sich die Funktionäre und Parteimitglieder auch nach der Wahl noch in die Augen schauen können, wenn wieder Zusammenarbeit angesagt ist, statt Stimmen-Konkurrenzkampf.

Und eines sollte in Baden künftig angedacht werden: Ist diese Wahlplakatierung wirklich notwendig? Die Tafeln verschandeln wochenlang die Gegend und sind nicht selten ein Verkehrssicherheitsrisiko. Ein Umdenken ist wünschenswert.