Zwei Fliegen mit einem Schlag. Andreas Fussi über geplante Poller in der Badener Fußgängerzone.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 21. November 2017 (05:17)

Die Badener Fußgängerzone, kurz Fuzo, ist ein beliebter Treffpunkt in der Kurstadt. Hier spielt sich zumindest untertags sehr viel ab, Eingriffe in die Struktur waren schon immer eine sensible Sache. Man erinnere sich an die Diskussionen rund ums Fahrradfahren in der Fuzo, das seit ein paar Jahren als Kompromiss ab 19 Uhr erlaubt ist. Ebenso ist die Ladetätigkeit diverser Lieferanten der Innenstadtgeschäfte am Abend bis am Vormittag erlaubt. Allerdings liefern so manche auch darüber hinaus. Das ist bei entsprechender Frequenz in der Fuzo oftmals eine mühsame und vor allem gefährliche Situation.

Durch die Errichtung von versenkbaren Pollern an den Einfahrten zur Fußgängerzone wird dieser Wildwuchs an illegalen Fahrten künftig eingedämmt. Als erwünschter Nebeneffekt sind diese Barrieren aber auch eine geeignete Maßnahme, etwa bei Großveranstaltungen wie Baden in Weiß oder Ähnlichem, mögliche Terrorakte, die hoffentlich in Baden nie geplant werden, präventiv zu verhindern. Klar ist aber auch: Eine Garantie, dass nie etwas passiert, sind auch Poller nicht.