Pfaffstätten: Kainz startet in seine fünfte Periode. Bürgermeister Christoph Kainz, ÖVP, wurde einstimmig in seiner Funktion bestätigt.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 12. März 2020 (04:04)
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Stehend v.l.: Michael Bares, Dorothea Davidson, Hannes Schützl, Werner Novak, Madeleine Bacher, Nicole Wagner, Edda Pfitzner, Almut Prah-Altenhuber, Christian Weissenburger, Alfred Peinsitt, Raphael Schöps, Karin Franz, Manfred Polt, Günter Wurzer. Sitzend v.l.: Hermann Fuhrmann, Elisabeth Rigler, Susanne Reiffenstuhl, Christoph Kainz, Viktor Paar, Rainer Anhammer, Roman Janda, Marcus Ebert
Jandrinitsch

Als Altersvorsitzender leitete Hannes Schützl, ÖVP, die Sitzung. Ihm oblag es, die gewählten Mandatare anzugeloben, obwohl große Reden nicht sein Metier sind, meisterte er diese Aufgabe gekonnt.

Nachdem die 22 neuen Gemeinderäte – eine Person war entschuldigt – die Gelöbnisformel gesprochen hatten, galt es, den Bürgermeister zu wählen. Dafür übernahm kurz Hermann Fuhrmann, ÖVP, das Wort und schlug Christoph Kainz vonseiten der ÖVP-Fraktion als Bürgermeisterkandidaten vor.

Alle 22 anwesenden gerade eben angelobten Mandatare und Mandatarinnen wählten Kainz zum Bürgermeister. Dieser ergriff nach der Wahl das Wort und dankte den frisch angelobten Mandataren für ihre Bereitschaft „politische Verantwortung zu übernehmen. Das ist in der heutigen Zeit alles andere als selbstverständlich. Denn über bestimmte Dinge diskutieren und wissen, wie man Probleme lösen könnte, da reden viele mit, aber wenn man Menschen konkret anspricht, ob sie in der Gemeindepolitik mitarbeiten wollen, da schaut es schon ganz anders aus“.

Kainz selbst wurde vor „ziemlich genau 23 Jahren das erste Mal zum Bürgermeister von Pfaffstätten“ gewählt. Er hielt fest: „Ich danke den Menschen, die mich 23 Jahre lang begleitet haben. Es ist eine dynamische Entwicklung, die der Weinort Pfaffstätten in dieser Zeit gemacht hat. Aber eines war damals schon so wie heute: Es war ein Zusammenhalt im Dorf spürbar, ein Miteinander und eine Gesprächskultur, diese hat immer funktioniert, ausgenommen auf ein paar Jahre.“

Und auch die Wahl des Vizebürgermeisters – die bisherige Vizeortschefin Johanna Stadlmann (ÖVP) kandidierte nicht mehr für den Gemeinderat – ging bis auf eine Stimme für Victor Paar, ÖVP, einstimmig aus. Eine Stimme entfiel auf Rainer Anhammer.