In Baden sind die Musiker zurück. Am Freitag, 3. Juli (19.30 Uhr), ist es soweit, die Beethoven Philharmonie darf wieder im Congress Casino in Baden spielen.

Von Sandra Sagmeister. Erstellt am 02. Juli 2020 (04:55)
Der Stargeiger Benjamin Schmid spielt beim 1. Konzert nach dem Lockdown im Congress Casino.
Lienbacher

Was gibt es schlimmeres für einen Orchestermusiker, als nicht spielen zu dürfen. Fast nichts. Und das mussten die Musiker der Beethoven Philharmonie nun drei Monate aushalten, und das noch dazu im Beethoven Jubiläumsjahr. „Umso größer ist die Freude, dass wir nach mehr als drei Monaten Pause wieder gemeinsam als Orchester auftreten dürfen, wir haben das Musizieren sehr vermisst“, sagt Astrid Braunsperger von der Beethoven Philharmonie.  

Und für das Auftaktkonzert konnte der   Stargeiger Benjamin Schmid als Solist gewonnen werden. „Er wird mit uns zwei berühmte Werke Beethovens spielen: Sein wunderbares Violinkonzert und die Romanze in F-Dur“, führt Braunsperger kurz ins Programm ein. Damit wolle man dem Jahresregenten Beethoven seinen Tribut zollen, „der in seinem Jubiläumsjahr live noch gar nicht so richtig erklingen durfte.“ Eröffnet wird das Konzert mit Mozarts feierlicher Ouvertüre zur Oper  „La clemenza di Tito“ und am Pult  steht der künstlerischer Leiter und Gründer der Beethoven Philharmonie, vormals Sinfonietta, Thomas Rösner.

Und weil auch die Beethoven Philharmonie wegen des Lockdowns und den Sicherheitsbestimmungen einen schweren finanziellen Verlust zu verkraften habe, macht Braunsperger einmal mehr auf den  Förderverein der Beethoven Philharmonie aufmerksam, wo man mit s einer Mitgliedschaft die Aktivitäten als Orchesters unterstützen kann. 

Orchester blickt positiv in Zukunft

„Der Kulturbetrieb ist von den Bestimmungen aufgrund der Covid-19-Pandemie stark betroffen, so auch wir als Beethoven Philharmonie. Wir blicken trotzdem positiv in die Zukunft, planen die nächsten Konzerte und freuen uns auf ein Wiedersehen bei den Konzerten, sagt Braunsperger. Das Konzert findet ohne Pause statt.