BMW prallte auf A2-Auffahrt gegen Betonmauer. Am Donnerstag ereignete sich im Bereich der Autobahnanschlussstelle Kottingbrunn ein Verkehrsunfall. Auf der Auffahrtsrampe der A2 Richtung Wien prallte ein BMW 6er Coupe‘ gegen eine Betonmauer. Die Lenkerin wurde dabei unbestimmten Grades verletzt und im Unfallwrack eingeschlossen. Unterschiedlichste Ortsangaben bei den Notrufeingängen sorgten anfänglich für Verwirrung.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 06. November 2020 (08:31)

Die Freiwillige Feuerwehr Leobersdorf wurde laut Autobahnalarmplan zur Auffahrt Kottingbrunn Richtung Wien zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Kurze Zeit später langte jedoch eine weitere Meldung bei der Polizei ein, wobei nun ein Unfall direkt auf der Landesstraße bei der Autobahnunterführung Kottingbrunn mit derselben Lage „Pkw gegen Betonmauer - eine Person eingeklemmt" von Zivilisten angezeigt wurde. Deshalb wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Kottingbrunn zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert.

Schnell stellte sich dann jedoch heraus, dass sicher der Unfall nicht auf der Landesstraße, sondern direkt auf der Auffahrtsrampe der Autobahn A2 ereignet hatte. Bei Eintreffen der Feuerwehreinsatzkräfte waren bereits Polizeistreifen, Rettungskräfte sowie der Notarzthubschrauber C3 aus Wr. Neustadt und Mitarbeiter der ASFiNAG vor Ort.

Bei der Zufahrt der Kottingbrunner Feuerwehreinsatzkräfte registrierten diese einen weiteren, wenige hundert Meter entfernten Verkehrsunfall im Bereich Bad Vöslau/Gainfarn. Eines der Einsatzfahrzeuge wurde umgehend zur Nachschau entsendet. In der Rückmeldung hieß es dann: im Ortsgebiet Bad Vöslau/Gainfarn Richtung Kottingbrunn war es zu einem Auffahrunfall gekommen - ein Fahrzeug war auf einen VW Golf aufgefahren, der Lenker hatte Unfallflucht begangen. Die beiden Unfälle könnten laut Zeugenaussagen im Zusammenhang stehen.

Beim Unfall auf der Autobahn-Auffahrtsrampe A2 wurde die verkeilte Fahrertüre des 6er BMW Coupe´ mittels hydraulischen Rettungssatzes entfernt, um eine schonende Befreiung der verletzten Lenkerin zu ermöglichen. Nach der weiteren medizinischen Versorgung transportierte dann ein Rettungstransportfahrzeug die Verletzte in ein Unfallspital. Der Notarzthubschrauber C3 wurde dazu nicht benötigt und konnte zu seinem Stützpunkt retour fliegen. Nach der Freigabe des Unfallwagens durch die Polizei barg die FF Leobersdorf diesen mittels Lastfahrzeug-Kran. Für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten musste die Auffahrtsrampe Richtung Wien gesperrt werden.