Bäcker aus Leidenschaft. Roland Wieselthaler leitet neben der Interspar-Bäckerei St. Pölten auch den größten Österreich-Standort in Kottingbrunn. Der NÖN erzählt er, wie er zu seinem Beruf gekommen ist.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 06. April 2019 (05:54)
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Roland Wiesel-thaler, Leiter der Interspar-Bäckereien inSt. Pölten und Kottingbrunn.Interspar/HelgeKirchbergerPhotography
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In der Marktgemeinde laufen die Backöfen auf Hochtouren, es duftet nach ofenfrischem Brot und Gebäck: Auf dem Ende des 2016 erbauten, rund 14.000 Quadratmeter großen Areals backen 72 Mitarbeiter – vom Bäcker- und Konditormeister bis zum Lehrling – für die Interspar-Hypermärkte in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland, sowie zahlreiche Spar- und Eurospar-Märkte.

Mit einer Produktionsfläche von rund 5.500 Quadratmetern ist Kottingbrunn die bislang größte hauseigene Backstube, die Interspar betreibt.

Vierundzwanzig Stunden täglich wird hier gebacken. Bäckerei-Leiter Roland Wieselthaler erzählt, wie er zu seinem Handwerk gekommen ist: „Bereits mit zwölf Jahren wusste ich, dass es für mich keine andere Arbeit geben kann. Backen ist meine Berufung und große Leidenschaft“. Die ersten Weihnachtskekse sind damals nur geglückt, weil ihn seine Großmutter kräftig unterstützt hat. Kurze Zeit später hat es dann aber bereits im Alleingang geklappt: „Hefeteig-Topfen-Golatschen waren gewissermaßen mein Projekt Nummer zwei. Sie sind mir auf Anhieb gelungen. Ab diesem Zeitpunkt gab es nur noch das eine Ziel: eine Bäckerlehre zu absolvieren,“ weiß Wieselthaler.

Mit dem frühen Aufstehen hatte der 47-jährige Bäckermeister noch nie ein Problem und verrät auch seine Geheimtipps zum Wachwerden: „Ausgiebig schlafen und beim Wecker niemals die Schlummertaste drücken, die ist nämlich fatal. Mit einer erfrischenden Dusche und einem guten Kaffee im Anschluss kann dann auch schon nichts mehr schiefgehen“.

Wieselthaler führt 90 Mitarbeiter, davon drei Lehrlinge.