Kottingbrunn

Erstellt am 03. März 2017, 04:34

von NÖN Redaktion

CO-Melder als Retter bei Gasgebrechen. Ein privat angeschaffter Gasmelder schlug Alarm – und bewahrte Kottingbrunn vor einer medizinischen Katastrophe.

Die Feuerwehr kam mit 25 Mann und wurde durch Rotes Kreuz, Polizei, Rauchfangkehrer und EVN vor Ort tatkräftig unterstützt.    |  Deli

Pünktlich zu Beginn des Hauptabendprogrammes wurden die Mitglieder der Feuerwehr Kottingbrunn vergangene Woche zu einem Gasgebrechen alarmiert.

Bei der Anfahrt wurde dem Einsatzleiter mitgeteilt, dass in einer Wohnung in einem Mehrparteienwohnhaus ein Gaswarnmelder angeschlagen hatte und die Mieterin diesbezüglich besorgt war. Das Gasmessgerät der Florianis zeigte keine Bedrohung an, nach dem Eintreffen des Energieversorgers wurde allerdings ein Anstieg der Gaskonzentration festgestellt. Das Rote Kreuz untersuchte sechs der Mieter.

Menschenleben gerettet

Nach weiteren Messungen durch den Rauchfangkehrer wurde entschieden, die Gaszufuhr für das Gebäude abzuschalten und somit ein weiteres unkontrolliertes Ausströmen zu verhindern.

Aufgrund eines privat angekauften CO-Melder konnten möglicherweise Menschenleben gerettet werden. Ohne Alarmierung der Feuerwehr wäre vermutlich eine medizinische Katastrophe in Kottingbrunn ausgelöst worden, bestätigten die Florianis. Nach zwei Stunden war der Einsatz beendet.