Gefühlvolle Klänge haben Hochsaison. Markus Müller und Stephanie Fechner haben vor kurzem ihr erstes „Klangblut“-Album veröffentlicht. Es punktet mit viel Gefühl.

Von Christian Dusek. Erstellt am 08. August 2018 (19:06)
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Stephanie Fechner, Markus Müller und Klaus Toblier machen gemeinsam Musik.

Sie stehen zwar schon länger gemeinsam auf der Bühne, aber seit 2014 haben sich Markus Müller und Stephanie Fechner als „Klangblut“ formiert.

„Ich habe bei der Hochzeit von Stephies Mutter gesungen, da haben wir uns kennengelernt“, greift Müller in den Anekdoten-Schatz. Das Duo begann, gemeinsam Lieder zu schreiben – bis dahin hatten die beiden nur Coverversionen im Repertoire. 2016 spielten die Musiker bei „Die NÖN sucht das größte Talent“ zum ersten Mal vor großem Publikum. „Eine Arbeitskollegin hat mich angemeldet, und weil ich nicht allein auf die Bühne wollte, hab‘ ich den Markus mitgenommen“, lacht Fechner.

"Wir machen akustischen Deutsch-Pop"

3.000 Menschen hörten damals die Musik von Klangblut. „Wir machen akustischen Deutsch-Pop, eben nicht in Mundart“, wagt Müller den Versuch einer Kategorisierung ihrer Musik. Zuletzt hat das Duo mit erweiterter Besetzung die Kulturszene ausverkauft. „Das war dann der letzte Antrieb, wo wir gesagt haben: Jetzt machen wir unser Album fertig“, erklärt Fechner.

Mittlerweile festes Mitglied der Band ist Klaus Toblier, umtriebiger Schlagzeuger mit jahrzehntelanger Live-Erfahrung. Auf dem Debütalbum „Seelenspiegel“ sind zwölf gefühlvolle Songs aus der Feder der Beiden zu hören. „Im Mittelpunkt stehen zwischenmenschliche und gesellschaftliche Themen der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart“, erläutert Müller. Das Album gibt es auch auf I-Tunes, Google play, Spotify, Deezer und Amazon zu hören.