Pichlersiedlung neu. Umgestaltung Gefahr für Überschwemmungen soll eingedämmt werden, außerdem kommt der Strom zukünftig unter die Erde.

Erstellt am 22. September 2016 (05:57)
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Land unter in der Pichlersiedung: Die Versickerungsproblematik wird jetzt gelöst. Im Zuge dessen wird die Infrastruktur der Siedlung modernisiert.
NOEN, Privat

Bei der Gemeinderatssitzung wurde die Mittelfreigabe von 460.000 Euro für die Pichlersiedlung beschlossen. Hintergrund: In der Vergangenheit hatte die Siedlung bei Starkregen mit der Versickerung des Wassers zu kämpfen: Hochwasser an etlichen Stellen war das Resultat. Um dem entgegenzuwirken, entstehen neue Sickerflächen im Siedlungsareal.

Doch dabei soll es nicht bleiben, wenn denn schon das Erdreich bewegt wird: Ursprünglich sollten die Wiener Netze die Freileitungen – wie in anderen Ortsteilen – erneuern. Doch statt auf dem überirdischen Weg kommen die Stromleitungen jetzt unter die Erde. Auch die A1-Telekom wird ihr Lichtwellenleiter-Netz im selben Zug ausbauen. Auch die Straßenbeleuchtung in der Pichlersiedlung bekommt ein neues Gesicht: Hier wird auf modernes LED-Licht umgestellt.

Das Projekt wird gemeinsam mit den Einbautenträgern abgewickelt und auf Grundlage dessen wurde vom Büro Kosaplan die Kostenschätzung über 460.000 Euro erstellt.