Kriminalkomödie mit Spannung & Tempo. Die Kulturszene Kottingbrunn bringt die Kriminalkomödie „der Hexer“ nach den Büchern von Edgar Wallace auf die Bühne und feierte gleich zwei Mal Premiere.

Von Roland Weber. Erstellt am 11. September 2020 (03:22)
Georg Kusztrich und Ingrid Spörker sind in „Der Hexer“ auf der Bühne der Kulturszene Kottingbrunn zu sehen.
Weber

Für die einen ist „der Hexer“ ein Verbrecher, für die anderen ein Held und Rächer wie Robin Hood. Schließlich bestraft er die Bösen – allerdings auf seine Weise: Er treibt sie in den Tod. Nun wurde seine Schwester ermordet und alle warten – auf die Rache des Hexers!

„Der Hexer“ von Edgar Wallace bietet eine Mischung von Sinn und Unsinn, Skrupellosigkeit und Raffinesse, Ganovenehre und Spürnasenromantik. Daraus entsteht auf der Bühne ein packendes Kriminalkomödien-Feuerwerk. In der Inszenierung von Anselm Lipgens sind Georg Kusztrich, Sam Madwar und Franz Schiefer und die Amateurschauspieler der Kulturszene Kottingbrunn zu sehen. Sie setzen das Kriminalrätsel mit viel Spielwitz und temporeich um. Die Covid-19-Pandemie sorgte heuer für gleich zwei Premieren.

„Statt 240 lassen wir nur 120 Personen im Saal, denn wir wollen den Mindestabstand optimal gewährleisten können. So sind wir mit Abstand die beste Produktion und haben das mit Abstand beste Publikum“, ist Obfrau Irene Künzel überzeugt. VP-Bürgermeister Christian Macho findet: „Es immer wieder spannend zu sehen, mit welcher Begeisterung Amateure und Profis hier auf der Bühne stehen. Es ist wichtig, diese Kulturszene nach der Corona-Pause zu unterstützen.“ Und Landesrat Martin Eichtinger sieht eine „starke Sehnsucht nach Kultur“ und erklärt, dass „mit dem Kulturkompass heuer trotzdem 100 Festivals und 1.000 Kulturevents besucht werden können.“

Gespielt wird den ganzen September – Freitag und Samstag um 19.30, Sonntag um 18 Uhr.