Neue Technik für Baden Card

Erstellt am 10. April 2018 | 05:11
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Baden Card
Foto: BadenCard
Die Baden Bonus-Card wurde weiterentwickelt. Ziel ist es, Kunden für ihren Einkauf in Baden mit Rabatten zu belohnen und ihnen eine „All-in-oneCard“ zu bieten.
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Der Verein Stadtmarketing legt die „Baden Card“ neu auf. Damit will man der Entwicklung entgegenwirken, dass auch in Baden Klein- und Mittelbetriebe mit der Abwanderung der Kaufkraft in Einkaufszentren zu kämpfen haben.

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Carmen Jeitler bei ihrem Bericht im Gemeinderat
Foto: NOEN, Fussi

„Bei der Auswahl eines intelligenten, modernen und höchst effizienten Kundenbindungssystems fiel die Entscheidung durch das Stadtmarketing Baden zugunsten des bereits bestehenden Anbieters KUBID Systems & Powernight GmbH in Ybbs/Donau aus“, berichtete VP-Wirtschaftsstadträtin Carmen Jeitler-Cincelli in der Gemeinderatssitzung.

Das auf NFC-Technologie basierende Kundenbindungs-System für Tablets ermögliche die Vergabe und Einlösung von Einkaufsrabatten und Sammelpässen für Konsumenten innerhalb der teilnehmenden Unternehmen. Die neue Karte soll von noch mehr Badener Wirtschaftstreibenden genutzt werden und diese „mit den Kunden zusammenbringen, gegenseitig binden und Vorteile für beide Seiten bringen“.

Die Gutschriften können bei allen am System beteiligten Betrieben eingelöst werden. Durch den vielfältigen Branchen-Mix werde ein gemeinsamer „Mehr-Wert“ für alle Unternehmen erreicht, ist Jeitler überzeugt. Ziel der Baden Card ist es, Kunden für ihren Einkauf in Baden mit Rabatten zu belohnen und ihnen eine „All-in-oneCard“ zu bieten.

„Baden kann sich so als Vorreiter im Hinblick auf moderne Kundenbindungssysteme positionieren"

Der einheitliche Auftritt biete darüber hinaus die Möglichkeit, die Tablets als Werbeplattform zu nutzen. Jeitler: „Baden kann sich so als Vorreiter im Hinblick auf moderne Kundenbindungssysteme positionieren und sein Image als dynamischer Wirtschaftsstandort festigen.“ Die Finanzierung erfolge in einer Drittellösung, wobei die Aufwendungen zu gleichen Teilen gedeckt werden durch eine Förderung der Niederösterreichischen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Einkaufs in Orts- und Stadtzentren (NAFES), durch den Verein Stadtmarketing und durch die Stadtgemeinde Baden.

Da die Einführung eines Kundenbindungssystems für die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Baden von Interesse sei, soll der Anteil der Stadtgemeinde in einem Zuschuss von 15.000 Euro gewährt werden. Der Beschluss im Gemeinderat war nicht einstimmig. Die FPÖ war dagegen, da ein Verein gefördert werde, wo die Stadträtin Obfrau sei. Die Bürgerliste Wir Badener“ enthielt sich.

Das Stadtgeld soll die neu am System teilnehmenden Betriebe in der Hardware-Anschaffung unterstützen. Auf der anderen Seite will der Verein für Teilnehmer „eine Mitgliedschaft Light“ einführen, um Zutrittsbarrieren zum System zu minimieren.

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