Eine Seilbahn von Wien nach Vöslau. Historische Ansichtskarten um 1900 bis 1950 zeigen die „Curstadt“ in einem ganz besonderen Licht.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 05. Mai 2019 (04:35)
zVg
Ansichtskarte mit Zukunftsvisionen.

Werner Predota, der Bad Vöslauer „Stadtfilmer“, hat – dank Unterstützung vom Stadtmuseum (Silke Ebster) und Gerhard Baumgartner – einen interessanten Blick in das Archiv gemacht und Ansichtskarten entdeckt, die 100 Jahre und noch älter sind. Dabei zeigt sich die Stadt aus einer besonderen Perspektive.

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Ansichtskarte mit „feuchtfröhlichen Grüßen aus Vöslau“.

Diese visionären Grüße aus vergangenen Zeiten machen deutlich, dass schon damals mit besonderen Ansichtskarten Urlaubsgäste angelockt wurden. „Feuchtfröhliche Grüße aus Vöslau“ zeigen Heurigengäste, die in den Nachtstunden nach Hause torkeln. Und „Vöslau in 50 Jahren“ vermitteln spektakuläre Visionen.

Zu sehen ist eine Seilbahn, die von Wien nach Vöslau fährt, eine Seilschwebebahn, eine Auto-Rennbahn, ein Tunnel unter dem Harzberg, den Harzberg mit Gletscher und auch ein Stadttheater, das jenem in Baden sehr ähnelt. Alles Zukunftsperspektiven, die unerfüllt geblieben sind. Natürlich dürfen das historische Thermalbad, der Wein und die alten Hotels nicht fehlen. Aber auch die „normalen Ansichtskarten“ geben Auskunft über die Fremdenverkehrsgemeinde „Vöslau“ von seinerzeit und wie die Kurstadt in den Jahrzehnten beworben wurde.

Mehr als fünfzig Ansichtskarten der Jahre 1895 bis 1950 geben einen Überblick, wie sich Vöslau entwickelt hat. Zeitgeschichtliche Dokumente, die in einem Film zu sehen sind. Das Video ist ab sofort auf YouTube unter „Bad Vöslau-Historische Ansichtskarten“ und demnächst auch auf www.badvoeslau.at im „Videoreport“ zu sehen.