Badener Fotofestival stellte sich in Wien vor.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 23. Mai 2018 (15:19)
Festivaldirektor Lois Lammerhuber, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bürgermeister Stefan Szirucsek bei der Programmpräsentation im Café Landtmann  in Wien. Foto: NLK/Reinberger
NLK/Reinberger

Im Rahmen einer sehr gut besuchten Pressekonferenz präsentierte Festival-Direktor Lois Lammerhuber heute Mittwoch in Wien gemeinsam mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Badens Bürgermeister Stefan Szirucsek (beide ÖVP) das größte Open-Air-Fotofestivals Europas, das von 8. Juni bis 30. September in Baden stattfindet. Thema von La Gacilly Baden Photo ist „I love Africa“. Das Interesse der Medienvertreter, darunter zahlreiche Fachjournalisten,  war groß.

Baden wird zur „Bilder-Stadt“

Wie berichtet, verwandelt sich die Stadt Baden zur „Bilder-Stadt“, wenn 2.000 Fotografien die Gärten, Gässchen und Plätze in Baden auf einer Länge von rund vier Kilometern schmücken. Laut Lammerhuber wird Fotokunst „auf höchstem Niveau“ geboten, die Fotos würden „unglaubliche Emotionalität und Professionalität“ auszeichnen.

Das Festival besteht in Frankreich bereits seit 2004 und wurde von Jacques Rocher, heute Vorsitzender der Umweltstiftung Fondation Yves Rocher und Bürgermeister seiner Heimatgemeinde La Gacilly in der Bretagne, ins Leben gerufen. Das Festival verzeichnet in Frankreich etwa 400.000 Besucher pro Jahr. Mit jeweils einem Jahr zeitversetzt findet das Fotofestival jeweils im Sommer erst in La Gacilly und dann in Baden statt. Die Ausstellungen von 2017 in La Gacilly sind daher heuer in Baden zu sehen.

Mikl-Leitner: Festival kann ein unglaublicher Magnet werden

Landeshauptfrau Mikl-Leitner bezeichnete das Festival „als großen kulturellen Gewinn“, nicht nur für Baden und für Niederösterreich, sondern für ganz Österreich. Ziel sei es, die Fotografie als Kunstform noch stärker zu positionieren. Das Festival bedeute auch „einen Schub für den Tourismus und die Wirtschaft“ der Stadt und Region und könne zu „einem unglaublichen Magneten“ werden.

Bürgermeister Szirucsek sagte, Baden unterstreiche einmal mehr seine Bedeutung als Kulturstadt und als Ort der Präsentation zeitgemäßer Kunstformen. Die Stadtgemeinde sei auf jeden Fall gerüstet – sowohl für das Festival als auch für die Besucher.