Land eröffnet eigene Teststraße. Die Stadt Baden ist einer der ersten Kommunen im Bezirk, die in der Sport- und Veranstaltungshalle eine Impfstraße betreiben. Damit ist mit Mai aber Schluss.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 07. April 2021 (16:36)
Vizebürgermeisterin Helga Krismer (Grüne) und Bürgermeister Stefan Szirucsek (ÖVP) statteten der Impfstraße in der Sport- und Veranstaltungshalle am Dienstag einen Besuch ab.
Usercontent, 2021psb/sap

Man hat alles getan, um die Impfstraße in Baden in der Sport- und Veranstaltungshalle für die zur Impfung Angemeldeten so angenehm wie möglich zu organisieren. Dafür habe man sich Anregungen "aus ganz Österreich geholt", wie die Impfkoordinatorin der Stadt, Marie-Therese Jutz betont. Eines der Geheimnisse des Erfolges liegt darin, "dass wir die Menschen nach dem Überprüfen ihrer Daten sofort zu einem Arzt bzw. einer Ärztin weitergeleitet haben, der das Aufklärungsgespräch übernommen hat. Dieser Arzt hat dann den Impfwilligen auch gleich geimpft, es hat aber keinen Stau im Eingangsbereich gegeben, weil wir flexibel auf die Anzahl der Menschen und die Dauer des Aufklärungsgespräches reagiert haben", betont Jutz. Nachsatz: "Dieses Kojensystem hat sich bewährt."

Ab 9. Mai wird eine Dienstleistungsgesellschaft des Roten Kreuzes auf Wunsch des Landes NÖ - es soll landesweit dann nur mehr 20 Impfzentren geben - in der Halle B ihre Impfstraße aufbauen. Das Impfzentrum in Baden soll auch das einzige im gesamten Bezirk Baden bleiben. Bürgermeister Stefan Szirucsek, ÖVP, und Vizebürgermeisterin Helga Krismer, Grüne, betonen unisono, dass der Zugang zum Impfzentrum des Landes NÖ in der Halle B über die vorhandene Rampe auch barrierefrei zugänglich sein wird. „Die Teststraße der Stadt Baden in der Sporthalle wird selbstverständlich auch weiterhin in verlässlich hoher Qualität weiter betrieben, alle bereits gebuchten Impftermine sowie sämtliche Termine für die 2. Teilimpfung in der Impfstraße der Stadt bleiben selbstverständlich aufrecht“, versichern Krismer und Szirucsek. 

Ein besonderer Dank des Führungsduos gilt auch allen, die sich mit "Herzblut" ehrenamtlich für die Impfstraße engagiert haben. Der freiwillige Mitarbeiter-Pool besteht aus 48 Personen für administrative Tätigkeiten,  60 Ärzten (niedergelassene Mediziner sowie Ärzte aus dem Landesklinikum), 5 Turnusärzten, 35 diplomierte medizinische Fachkräfte und 5 Notärzten.

Mehr zur geänderten Impfstrategie des Landes und ihrer Auswirkung auf den Bezirk gibt es in der kommenden Printausgabe der NÖN Baden.