Kanal schlägt Wellen in Traiskirchen

Traiskirchen präsentierte Schwerpunkte für Teilprojekt über Wiener Neustädter Kanal im Zuge der Landesausstellung 2019.

Andreas Fussi
Andreas Fussi Erstellt am 24. November 2016 | 05:00
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Stadtmuseums-Leiterin Karin Weber-Rektorik ist federführend für den Traiskirchner Teil des Projekts.
Foto: Andreas Fussi

Vorigen Mittwoch trafen sich zum vierten Mal zahlreiche Vertreter von Gemeinden, welche mit ihrem Beitrag zur Gestaltung der Landesausstellung 2019 zum Thema „Der Wr. Neustädter Kanal“ mitwirken werden.

Radwegrenovierung ist Herzstück

Diesmal fand das Treffen in Traiskirchen statt. Die Leiterin des Stadtmuseums, Karin Weber-Rektorik, begrüßte die Gäste und präsentierte gemeinsam mit Gerald Wolfauer von der Stadtgemeinde und Thomas Zinnbauer vom Tourismus & Wirtschaftsförderungsverein die Traiskirchner Schwerpunkte bei der Schau.

Herzstück des Projektes ist die Renovierung des Radwegs entlang des 1809 fertiggestellten Wr. Neustädter Kanals mit verbesserter Beschilderung und neuen Einstiegsplätzen. So soll beim Zierfandler Rastplatz ein Kahn nachgebaut werden. Dieser wird als Anschauungsobjekt mit der für die damalige Zeit transportierten Ladegüter (meist Brennholz) befüllt werden.

"Projekt als Chance"

Ein Steg soll zum Rastplatz führen, Schautafeln über die Geschichte des Kanals informieren. „Ich sehe das Projekt als Chance für die Stadt Traiskirchen“, so SP-Gemeinderat Thomas Zinnbauer. Weitere Pläne betreffen eine Teilrenovierung der Marmeladenfabrik Tribuswinkel, eine Schautafel beim Ziegelwerk Ramminger und ein Wiederaufforstungsprojekt nach der Verlegung der Fernwärmeleitung. Das ganze Projekt soll nachhaltig angelegt sein.

Federführend für den Landesausstellungsteil über den Wr. Neustädter Kanal ist VP-Landtagsabgeordneter Christoph Kainz. Er koordiniert auch die weiteren Projekte. Neben Traiskirchen ist auch Pfaffstätten mit im Boot, das den Weinbau ins Zentrum stellt sowie Kottingbrunn, wo eine Schau-Schleuse im Gespräch ist.